Birgit von Lüpke


„Virtuos, facettenreich und artikulationsfreudig, bestechend intonationssicher, leidenschaftlich, sinnlich und ausdrucksstark, ein Timbre von besonderer Reinheit - eine große, wandlungsfähige warme Stimme mit Tiefenwirkung“ - so beschreiben Konzertkritiker die Sängerin Birgit.
Ihre ersten Bühnenerfahrungen macht die Sängerin, die mit Mädchennamen Birgit Rothaut heißt, mit neunzehn Jahren als Leadsängerin einer deutschsprachigen Rockband. Eine Konzerttour in Frankreich bildet den Abschluß dieser Episode.
Birgit von Luepke1Als ein befreundeter Bassist sie zu einer Probe seiner Jazzband mitnimmt, erkennt sie ihre Leidenschaft für die Jazzmusik. Sie steigt in die Band ein und hat kurz darauf ihre ersten Jazzkonzerte.
Seit 1990 wohnt die Sängerin in Göttingen, wo sie zunächst Germanistik studierte. Schnell schließt findet sie Anschluß in der dortigen Musikszene. Ein Konzert mit ungarischen Musikern auf dem Jazzfestival 1993 in Szeged / Ungarn bildet einen Höhepunkt ihrer Sängerinnenkarierre zu dieser Zeit.
1994 lernt sie den Pianisten Karsten von Lüpke kennen. Mit ihm beginnt sie eine intensive, kreative Zusammenarbeit. Sie gründen ihr Duo (Jazzaffair), kurz darauf das Trio Jazz up und das Birgit Rothaut Quintett.
In den folgenden Jahren sammelt die Musikerin Theatererfahrung, spielt eine Hauptrolle am Theater im OP/Göttingen und ist als Vocalcoach für das Junge Theater und das Deutsche Theater in Göttingen tätig. 1996/97 hat sie ein Engagement als Sängerin in der Shakespeare-Inszenierung „Was Ihr Wollt“ im Deutschen Theater Göttingen.
1996 heiratet die Sängerin den Pianisten Karsten von Lüpke und nennt sich fortan Birgit von Lüpke. (1998 und 2002 werden ihre Kinder Lilly und Till geboren.)

1996/1997 holt die Jazzlegende Gunter Hampel Birgit von Lüpke in seine Band „Next Generation“. Auftritte in der gesammten Bundesrepublik folgen.

1996 entschließt sich Birgit von Lüpke die Musik zum Beruf zu machen. Sie studiert von 1996 bis 2002 Jazzgesang bei Romy Camerun an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Master classes bei Maria Joao, Rosani Reis, Gabriele Hasler, Ritchie Beirach, Peter Herbolzheimer, Ack van Royen, Nils Wogram u.a. ergänzen ihre Ausbildung. Der niederländische Trompeter Ack van Royen nennt die zierliche Sängerin „ein Wunderkind“.
Ihre Diplomarbeit schreibt Birgit von Lüpke über ihr musikalisches Vorbild Maria Joao und den Gesangsstil der portugiesischen Sängerin, mit dem sie sich intensiv beschäftigt. Sie hat das Glück die portugiesische Sängerin zu einem ausführlichen Interview treffen zu können. 2002 schließt sie das Studium mit Bestnote ab.
Während des Studiums beginnt sie zu komponieren und schreibt erste Songtexte. Einige ihrer Stücke sind auf den CDs „Tillilly“ (2004), „a marvelous day“ (2008) und ihrer neuesten CD „change of scene“ (2011) veröffentlicht.

Birgit von Luepke 2Birgit von Lüpke spielt 2000 auf der Expo in Hannover und ist u.a. auf Festivals (Leipzig, Halle, Kiel, Idstein, Bad Hersfeld, Göttingen, Bad Wildungen, Musik in den Häusern/Köln u.a.) zu erleben. 2005 ist das Birgit von Lüpke Quartett Vorband für Till Brönner. 2005 und 2006 singt Birgit von Lüpke bei der Großveranstaltung „Pop meets Classic“ in der Göttinger Lokhalle.
2008 spielt und singt sie "denn wie man sich bettet so liegt man" ein dramatischen Liederabend mit Orchester.
Mit Jazz'nLight präsentieren Birgit und Karsten von Lüpke 2008/09 eine Show aus Lifemusik und artistischer Lichterkunst, die sie mit dem Lichtartisten Bernd van Werven entwickelt hatten.
2008 bis 2010 gehört der renommierten Percussionist Mustafa Boztüy zu ihrem Quartett.
Danach übernimnt der gefragte Hamburger Schlagzeuger Raphael Becker Foss den Platz in der Band.

Birgit von Lüpke singt ein vielseitiges, umfangreiches Repertoire mit Stücken von Traditional bis Modern Jazz, Latin, deutschen Evergreens der 30er bis 50er Jahre, Pop, Soul, eigenen Songs u.a.

„ man kann getrost die Augen schließen und sich mitnehmen lassen von einer wandlungsfähigen, warme Stimme mit Tiefenwirkung. Die besondere Reinheit ihres Timbres und ihr mehr als drei Oktaven umfassender Stimmumfang ermöglichen facettenreiche Jazz-Improvisationen: Birgit von Lüpke säuselt wie ein sanfter Wind in hohen Lagen, klingt weich und voll in den mittleren und kann in tieferen Lagen ihren Charme im Posaunensound versprühen. Dann und wann auch im Scatgesang, was der optimistischen und fröhlichen Wirkung noch mehr Leichtigkeit verleiht. Improvisatorisch, sinnlich und mit einer großen Flexibilität kokettiert Birgit von Lüpke mit ihren kongenialen Begleitern.“ (Schwäbische Post, 17.3.2009)
2011 zieht es die Musikerin mit ihrer Familie in die Kulturmetropole Frankfurt am Main.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet die diplomierte Musikpädagogin Birgit von Lüpke als Gesangsdozentin. Zusätzlich zu dem regulären Einzelunterricht bietet sie regelmäßig einwöchige Workshopkurse in der Toskana/Italien an.
Infos unter: www.singen-in-der-toskana.de